Einleitung

Im Zuge des Verbundvorhabens EnStadt:Pfaff, welches ein klimaneutrales, energie- und ressourcensparendes Wohn-, Gewerbe- und Technologiequartier entwickelt, wird auch das denkmalgeschützte Gebäude des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) gefördert und durch das „Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)“ im Jahr 2019 zu einem KfW-Effizienzhaus 70 konzipiert. Die Sanierung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Nähmaschinenfabrik Pfaff aus den 1954-56er-Jahren veranlasste das Konsortium, einen Leitfaden über das Sanieren von denkmalgeschützten Gebäuden zu verfassen. Die Besonderheit des MVZ liegt darin, dass das Erscheinungsbild der Fassaden denkmalgeschützt ist, jedoch die Innenraumgestaltung keinen Vorgaben unterliegt. Zudem mussten durch einen Brandschaden Teile des Gebäudes abgerissen werden, deren Anforderungen der Gebäudehülle im Zuge des Wiederaufbaus einem Neubau gleichkommen.

Der Leitfaden greift die Fragestellungen der energetischen Sanierung der einzelnen Bauteile, der Gebäudehülle und der Anlagentechnik in der Theorie und an Beispielen auf. Die Umsetzung am MVZ wird in den jeweiligen Kapiteln als Praxisbeispiel aufgeführt.

Finanziert wird der Leitfaden aus der Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ der Förderbekanntmachung des BMWi/BMBF vom 1. April 2016, Modul II: Energieeffiziente Stadt, Leuchtturmprojekte – Reallabor Quartier.

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